Langsam oder schnell inhalieren?


Anwendung hängt vom Präparat ab
Langsam oder schnell inhalieren?

Zur Behandlung von Atemwegs- und Lungenerkrankungen wie Asthma stehen verschiedene Medikamente zur Verfügung. Viele dieser Medikamente werden inhaliert. Wie man gebräuchliche Inhalationssysteme korrekt verwendet, hängt dabei vom Präparat ab. Darauf weist die Deutsche Atemwegsliga e.V. hin.

Bei Dosieraerosolen langsam atmen

Bei inhalativen Medikamenten ist deren Wirkung stark von der Menge des Medikamentes abhängig, die letztendlich in die Bronchien gelangt. Dabei hängt die korrekte Anwendung in einem hohen Maß vom jeweiligen Präparat ab. Gebräuchliche Inhalationssysteme sind zum Beispiel Dosieraerosole und Pulverinhalatoren.

Aus Dosieraerosolen tritt bei Auslösung ein Nebel mit hoher Geschwindigkeit aus. Die Teilchengröße der Nebenpartikel ist durch Eigenschaften des Inhalators bestimmt. Eine relativ langsame, mit der Auslösung koordinierte Einatmung beugt einer unerwünschten Ablagerung des Medikaments im Rachen vor. Beim langsamen Einatmen kann das Medikament deshalb besser die Bronchien erreichen.

Pulverinhalatoren: Atemzug liefert Energie

Im Gegensatz zum „fertigen“ Nebel aus dem Dosieraerosol wird das Pulver aus dem Pulverinhalator erst durch den Inhalationsvorgang vernebelt. Das heißt: Es wird mit Raumluft vermischt und in kleine, einatembare Teilchen umgewandelt. Die hierzu erforderliche Energie wird durch den Atemzug geliefert. Deshalb ist bei vielen Pulverinhalatoren eine schnelle Einatmung nötig. Nutzer von Inhalationssystemen sollten sich über die korrekte Anwendung im Beipackzettel oder beim Apotheker informieren.

Apothekenverbund


Markt-Apotheke Nahne
Iburger Str. 229
49082 Osnabrück
Telefon: 0541/6 00 27 00

Töpfer-Apotheke
Lengericher Landstr. 17 A
49078 Osnabrück
Telefon: 0541/94 43 90

News

Adipositas: Risiko für Hautkrankheiten
Adipositas: Risiko für Hautkrankheiten

Schuppenflechte & Akne inversa

Ein Viertel aller Deutschen hat starkes Übergewicht (Adipositas). Das erhöht nicht nur das Risiko für Herzkreislauf-Erkrankungen und Diabetes, sondern belastet scheinbar auch die Haut.   mehr

Jetzt Reiseimpfung planen!
Jetzt Reiseimpfung planen!

Wenn im Sommer die Ferne lockt

Reisen steht wieder hoch im Kurs, und viele wollen in exotische Gefilde. Doch vor allem in den Tropen drohen gefährliche Infektionskrankheiten. Wer im Sommer dorthin möchte, sollte sich jetzt zu den nötigen Impfungen beraten lassen.   mehr

App hilft Frauen mit Harninkontinenz
App hilft Frauen mit Harninkontinenz

Jede Vierte wieder „trocken“

Mit einer Harninkontinenz zu leben ist alles andere als angenehm, denn die Behandlung gestaltet sich oft schwierig. Doch jetzt gibt es digitale Hilfe: Ein Therapieprogramm per App besserte die Beschwerden betroffener Frauen ganz erheblich.   mehr

Früher mit dem Zukleben starten

Kleiner schielender Junge in Großaufnahme.

Sehschärfe beim Schielen retten

Erst vier bis sechs Monate Brille tragen und dann das gesunde Auge abkleben – das ist die Strategie für die meisten Schielkinder. Doch offenbar entwickelt sich die Sehschärfe besser, wenn man deutlich früher mit dem Zukleben beginnt.   mehr

Hochdruck behandeln beugt Demenz vor
Hochdruck behandeln beugt Demenz vor

Therapietreue lohnt

Einen erhöhten Blutdruck zu senken schützt nicht nur vor Herzinfarkt und Schlaganfall: Wer als Hochdruckpatient*in seinen Blutdruck konsequent im Griff hat, hat ein geringeres Risiko, an einer Demenz zu erkranken.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Beratungsclips

Antibiotikumsaft mit Löffel

Antibiotikumsaft mit Löffel

Dieses Video zeigt Ihnen kurz und verständlich, wie Sie einen Antibiotikumsaft mit einem Dosierlöffel richtig einnehmen. Der Clip ist mit Untertiteln in Russisch, Türkisch, Arabisch, Englisch und Deutsch verfügbar.

Wir bieten Ihnen viele unterschiedliche Beratungsclips zu erklärungsbedürftigen Medikamenten an. Klicken Sie einmal rein!

Schölerberg-Apotheke
Inhaber Dr. Julius R. Herting
Telefon 0541-50 51 90
E-Mail schoelerberg-apotheke@osnanet.de