Schmerzen infolge der Gürtelrose


Bleibenden Schäden vorbeugen
Schmerzen infolge der Gürtelrose
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Wird eine Gürtelrose nicht frühzeitig konsequent behandelt, drohen bleibende Nervenschäden mit starken Schmerzen. Wie Betroffene sich verhalten sollten.

Schon bei ersten Krankheitszeichen handeln

Eine Gürtelrose ist selbst schon unangenehm. Wird sie nicht fachgerecht behandelt, drohen darüber hinaus bleibende Nervenschäden mit brennenden, teils attackenartigen Schmerzen, Berührungsempfindlichkeit und Juckreiz. Unter Mediziner*innen ist diese Komplikation als Post-Zoster-Neuralgie bekannt.Um zu verhindern, dass es infolge einer Gürtelrose zur Post-Zoster-Neuralgie kommt, müssen Betroffene frühzeitig handeln: „Möglichst innerhalb der ersten beiden Tage nach dem Auftreten der ersten Krankheitszeichen wie den typischen schmerzhaften Bläschen sollte eine antivirale Behandlung beginnen“, betont Dr. Gereon Nelles vom Berufsverband Deutscher Nervenärzte. „Gleichzeitig ist eine ausreichende Schmerztherapie ganz wichtig, damit die Beschwerden nicht chronisch werden.“ Hierfür bieten sich verschiedene Arzneimittel, die individuell unterschiedlich gut wirken: Neben Lidocain-haltigen Pflastern eignen sich einige Antidepressiva und Antikonvulsiva sowie Capsaicin. Rezeptfreie Schmerzmittel reichen für gewöhnlich nicht aus.

Ältere Personen sollten über Impfung nachdenken

Das Risiko, an einer Gürtelrose zu erkranken, steigt mit zunehmendem Alter deutlich an. Da sie bei älteren Personen auch häufiger einen schweren Verlauf nimmt, kann sich eine Impfung lohnen. Diese ist für Patienten ab 50 Jahren zugelassen, schützt jedoch nur für wenige Jahre zuverlässig.

Quelle: Neurologen und Psychiater im Netz

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