Vorsicht bei Wimpernverlängerungen & Co.


Augenärzt*innen warnen vor Komplikationen
Vorsicht bei Wimpernverlängerungen & Co.
mauritius images / Elena Grishina / Alamy / Alamy Stock Photos

(Semi)-Permanent-Make-up am Auge verspricht einen langanhaltenden kosmetischen Effekt. Beliebt sind zum Beispiel Wimpernverlängerungen oder Lidstrich-Tattoos. Augenärzt*innen sehen solche Eingriffe kritisch.

Nicht ohne Spuren

Das Auge ist ein empfindliches Organ: Sowohl Bakterien als auch mechanische Reize können ihm schnell zusetzen. Da liegt nahe, dass auch ästhetische Eingriffe nicht spurlos an ihm vorüber gehen. Deshalb warnt die Deutsche Ophtalmologische Gesellschaft zum Beispiel vor Wimpernverlängerungen und dem Tätowieren des Lidstrichs.

Lidstrich-Tattoo: Vom Trockenen Auge bis zur Infektion

Bei einem dauerhaften Lidstrich handelt es sich um ein Tattoo am Lidrand. Dabei kann es zu allergischen Reaktionen, aber auch schweren Entzündungen oder Infektionen mit Bakterien kommen. Auch die wichtigen Talgdrüsen am Lidrand können dabei Schaden nehmen. Diese sind entscheidend dafür, dass das Auge ausreichend feucht ist. In der Konsequenz können Schäden zu einem „Trockenen Auge“ führen.

Wimpernverlängerung: Von Kontaktekzem bis Hornhautschaden

Bei künstlichen Wimpern verursacht unter anderem der Klebstoff Probleme: Immer wieder kommt es dadurch zu einem allergischen Kontaktekzem. Außerdem kann es sein, dass durch Entzündungen am Lidrand und der Bindehaut die eigenen Wimpern immer weniger werden. Und nicht zuletzt können die Kunstwimpern auf der Hornhaut reiben und diese dadurch verletzen.
Insgesamt gilt: Wer sich für ein Permanent-Make-up am Auge interessiert, sollte sich gut über die Nebenwirkungen informieren – und abwägen, ob der kosmetische Effekt die gesundheitlichen Gefahren wert ist. 

Quelle: Deutsches Ärzteblatt
 

Apothekenverbund


Markt-Apotheke Nahne
Iburger Str. 229
49082 Osnabrück
Telefon: 0541/6 00 27 00

Töpfer-Apotheke
Lengericher Landstr. 17 A
49078 Osnabrück
Telefon: 0541/94 43 90

News

Kein Survival-Schwimmen für Babys!
Kein Survival-Schwimmen für Babys!

Gefährlich statt lebensrettend

Videos von Babys, die scheinbar mühelos im Wasser treiben oder sich selbst retten, gehen in den sozialen Medien millionenfach viral. Doch steckt hinter dem sogenannten Survival-Schwimmen wirklich ein Sicherheitsgewinn – oder birgt der Trend sogar Risiken?   mehr

Tennis und Joggen bei Hüftarthrose
Tennis und Joggen bei Hüftarthrose

Nicht pauschal verbieten!

Viele Menschen mit Arthrose meiden Laufen, Tennis oder Skifahren aus Angst vor weiterem Gelenkverschleiß. Neue Studiendaten machen jedoch Hoffnung: Bestimmte belastende Sportarten scheinen das Risiko für einen Gelenkersatz nicht zwangsläufig zu erhöhen.   mehr

So kommen Beinvenen in Schwung
So kommen Beinvenen in Schwung

Für alle, die viel stehen müssen

Wer beruflich viel stehen muss, mutet seinen Beinvenen einiges zu. Mit den richtigen Schuhen und Strümpfen, kalten Duschen und einfachen Übungen lässt sich die Venengesundheit fördern.   mehr

Nur ein Medikament oder schon Doping?
Blick auf die Beine des Teilnehmerfeldes bei einem Stadtlauf.

Strenge Regeln selbst im Freizeitsport

Wettkämpfe sind nicht nur dem Spitzensport vorbehalten. Auch viele Freizeitsportler*innen messen sich gerne, etwa beim Marathon oder bei Radveranstaltungen. Aber Vorsicht: Auch für sie gelten Anti-Doping-Bestimmungen. Und die sind oft strenger, als vermutet.   mehr

Schützt Lithium vor Demenz?
Schützt Lithium vor Demenz?

Behauptung im Netz

Lithium ist ein starkes Medikament gegen schwere psychische Erkrankungen. Im Netz kursiert aber auch die Behauptung, dass Lithium in geringen Dosen Demenz vorbeugen kann. Was ist dran?   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen
Schölerberg-Apotheke
Inhaber Dr. Julius R. Herting
Telefon 0541-50 51 90
E-Mail schoelerberg-apotheke@osnanet.de